Bügelei

Was ist denn bitte ein "Bügelei"? Noch nie gehört? Du kannst auch "Bügelkissen" dazu sagen. Im englischsprachigen Raum heißt diese Bügelhilfe übrigens "Tailor's Ham".

Das richtige Bügeln ist beim Nähen sehr wichtig, und das Bügelei kann dabei eine große Hilfe sein, zum Beispiel um Abnäher weich auszubügeln. Durch das Bügeln über das Kissen kann der Stoff mehr auf Körperform gebracht werden.

Du kannst dir so ein Bügelei ganz einfach selber nähen, ein paar Stoffreste reichendafür schon aus.

Ich habe ein Schnittmuster für das Bügelei vorbereitet. Lade es dir herunter und schneide dann die Form einmal aus einem glatten und einmal aus einem etwas rauern Material aus. Mein Bügelei ist aus Flanell und einem alten Bettbezug. Synthetische Stoffe vertragen für gewöhnlich keine große Hitze, verwende daher am Besten Baumwolle.

Die beiden Stoffe werden dann einfach zusammengenäht, wobei du ca. 5cm offen lässt. Durch diese Öffnung wird das Ei anschließend gewendet.

Traditionell werden Bügeleier mit Holzspänen gefüllt. Du kannst aber auch Stoffreste verwenden. Die Füllung sollte schön fest gestopft werden, da geht ganz schön was rein.

Wenn das Kissen gefüllt ist, verschließt du die Wendeöffnung mit einem Matratzen-Stich. Dabei folgt immer ein Stich von ein paar Millimetern Länge auf der einen Seite auf einen entsprechenden Stich auf der gegenüberliegenden Seite. Diese Naht ist später nahezu unsichtbar.

Und schon ist dein eigenes Bügelei fertig!

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